„Heute stehen Sie wieder vor dem Altar, diesmal mit einer ganz besonderen Geschichte im Herzen“, sagte Bittschi. „Ihr ‚Ja-Wort‘ vor 50 Jahren und mehr war schlicht, aber von gewaltiger Bedeutung. Und Sie leben dieses Ja bis heute, im Glauben und im Dank an Gott.“ Der Weihbischof würdigte die Lebensleistung der Paare, die gemeinsam Kinder großgezogen, Krankheiten überwunden, Verluste getragen und viele Glücksmomente geteilt haben. „Ihre Liebe ist gereift, tiefer geworden, beständiger, stärker. In einer Zeit, in der vieles schnelllebig geworden ist und Beziehungen oft nicht mehr dauerhaft sind, sind Sie ein Zeichen, ein lebendiges Zeugnis der Liebe. Sie sind ein Vorbild, und ich möchte heute im Namen der Kirche einfach nur sagen: Danke, Vergelt’s Gott!“
Bittschi ermutigte die Paare, ihre Verbindung weiterhin im Glauben zu stärken. In einem Bild aus dem Heiligen Land verglich er die Ehe mit dem See Genezareth, der Wasser weiterfließen lässt: „Denken Sie mit Dankbarkeit an das Schöne wie an das Schwere, und lassen Sie alles in die Hände Gottes fließen. Dann werden die kommenden Jahre licht und hell.“ Der Weihbischof erinnerte daran, dass in jeder Ehe Gott selbst der Dritte im Bunde sei: „Er war da in den stillen Momenten, in den Tränen, im gemeinsamen Gebet und auch im Lachen am Küchentisch.“
Während des Gottesdienstes, den die Jugendkantorei am Eichstätter Dom zusammen mit dem Jugendchor St. Remigius aus Düsseldorf musikalisch gestaltete, erteilten Weihbischof Bittschi und weitere Geistliche aus dem Bistum den Jubelpaaren den Einzelsegen. Nach der Eucharistiefeier im Dom waren die Paare zu einem Beisammensein mit Imbiss im Garten des Priesterseminars eingeladen.





